Vitamin D3 ist wichtig für einen gesunden Körper

Die Rolle von Schwefel in unserer Ernährung

Schwefel ist für den menschlichen Körper essenziell. Der Mineralstoff ist ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Aminosäuren und somit an vielen Stoffwechselabläufen beteiligt.

Der Schwefelanteil im Körper ist um das 40-fache höher als der des deutlich bekannteren Spurenelements Eisen. Besonders viel Schwefel findet sich in den Haaren und Nägeln.

Da unser Organismus das Mikroelement nicht selbst herstellen kann, ist er auf eine ausreichende Zufuhr über die Ernährung angewiesen. Das stellt jedoch kein größeres Problem dar, da Schwefel Bestandteil vieler Nahrungsmittel ist.

orthobiotix MSM

Marke: orthobiotix
Wirkstoff: Methylsulfonylmethan
Tagesdosis: 1600 mg in 2 Kapseln
Inhalt: 365 Kapseln (Vorrat für 180 Tage)
Preis: ab 16,90 Euro

Wer auf der Suche nach einer Nahrungsergänzung ist, in der nur MSM enthalten ist, macht bei dem MSM von orthobiotix alles richtig. Es handelt sich Kapseln mit reinem MSM ohne künstliche Zusätze. Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Bioverfügbarkeit. Auch für Veganer ist es bedenkenlos geeignet, da die Kapselhülle rein pflanzlich ist. Für reines MSM zudem ein ausgezeichneter Preis.

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ZündEx forte Complex

Marke: Botanicy
Wirkstoffe: Methylsulfonylmethan, Vitamine, Mineralstoffe, Curcuma
Tagesdosis: 2 Kapseln
Inhalt: 60 Kapseln (Vorrat für 30 Tage)
Preis: ab 23,99 Euro

Der Zündex Forte Complex ist ein hochwertiges Kombipräparat von Botanicy. Besonders hervorzuheben ist hier die Verwendung des sogenannten OptiMSM®. Zündex Forte Complex enthält darüber hinaus noch eine Vielzahl an Vitaminen, Mineral- und anderen Wirkstoffen wie Curcuma und Ingwer. Allerdings werden hier Cellulose als Füllstoff sowie Magnesiumsalze als Trennmittel verwendet.

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manako 3er KOMBI

Marke: Manako
Wirkstoff: Methylsulfonylmethan, Glucosamin, Chondroitin,
Tagesdosis: 2 Kapseln
Inhalt: 300 Kapseln (Vorrat für 150 Tage)
Preis: ab 30,93 Euro

Der manako 3er KOMBI Wirkkomplex enthält neben 260 mg MSM noch 700 mg Glucosamin sowie 180 mg Chondroitin. Nicht wenige Menschen vertrauen auf die Kombination dieser drei Zutaten, und manako bietet hier neben der 3er Pack Variante mit 300 Kapseln auch noch Varianten mit 120 Kapseln oder sogar 4 x 300 bzw. 3x 120 Kapseln an. Die Kapselhülle besteht aus Gelatine vom Rind.

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Wie wirkt Schwefel im Körper?

Der menschliche Körper besteht zu etwa 0,2 Prozent aus Schwefel. Somit ist dieses Element nach Calcium und Phosphor das dritthäufigste Mineral im Organismus des Menschen.

Circa die Hälfte des Spurenelements befindet sich in der Haut, im Muskelgewebe und in den Knochen. Zudem ist organischer Schwefel ein Bestandteil von Enzymen, Hormonen, Aminosäuren (z. B. L-Methionin, L-Cystin, L-Cystein) und Antioxidantien.

Mithilfe von Schwefel baut der Körper Zellen und Gewebe auf und stärkt das Immunsystem. Die Aminosäure L-Cystein ermöglicht es dem Organismus, feste Strukturproteine zu bilden und damit Haaren, Nägeln, dem Bindegewebe und der Haut ihre feste Struktur zu geben.

Darüber hinaus sind schwefelhaltige Aminosäuren wichtig für gesunde Sehnen und Muskeln, funktionierende Gelenkknorpel und starke Knochen. Des Weiteren bindet Schwefel im Körper angesammelte Gifte wie Alkohol und Nikotin und sorgt für ihre Ausscheidung.

Wie hoch ist der tägliche Schwefel-Bedarf?

Genaue Angaben zum empfohlenen Tagesbedarf gibt es beim Schwefel nicht. Grobe Schätzungen ergeben eine Mindestzufuhr von 500 bis 1.000 Milligramm pro Tag.

Dieser Bedarf lässt sich bereits durch eine Kombination aus eiweißhaltiger Nahrung und einer ausgewogenen Lebensweise decken. Zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel sind nur in Ausnahmefällen erforderlich.

Viel Schwefel liefern Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Milch und Milchprodukte. Es gibt aber auch pflanzliche Lebensmittel mit hohem Schwefelgehalt, beispielsweise Nüsse, Hülsenfrüchte, Raps, Senf, Knoblauch, Bärlauch und Zwiebeln. Letztere drei verdanken ihren intensiven Geruch der Schwefelverbindung Allicin.

Vegetarier können ihren Schwefelbedarf gut mit Joghurt, Quark und Eiern decken, Veganer unter anderem mit Meerrettich, Erbsen, Nüssen und Haferflocken.

Wie entsteht Schwefelmangel und was bewirkt er?

Da Schwefel in praktisch jedem Lebensmittel enthalten ist, sind Mangelerscheinungen bei vernünftiger Ernährung in aller Regel nicht zu erwarten. Einen isolierten Schwefelmangel gibt es laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DEG) nicht.

In armen und von Hungersnöten geplagten Ländern kann das Fehlen des Mineralstoffs Symptome wie die folgenden hervorrufen:

  • verminderte Herstellung von Proteinen, Elastin, Kollagen und Keratin (mögliche Folgen: faltige, rasch alternde Haut, schlaffes Bindegewebe, stumpfes, sprödes Haar und brüchige Fingernägel),

  • Niedergeschlagenheit,

  • Gelenkbeschwerden,

  • Ängste,

  • Durchblutungsstörungen,

  • Leberstörungen,

  • Grauer Star,

  • Wachstumsstörungen,

  • Hautentzündungen.

Ein Schwefelmangel bedingt immer auch Störungen im Aminosäurestoffwechsel. Fehlen dem Körper Aminosäuren, kann er bestimmte Prozesse nicht vollständig oder überhaupt nicht mehr ausführen. Hieraus können Gewebe- und Organschäden resultieren.

Wird der Körper nach einem Schwefeldefizit wieder ausreichend mit dem Spurenelement versorgt, ist er in der Lage, sich zu regenerieren. Haare, Haut und Nägel erhalten ihr gesundes Aussehen zurück, die körpereigene Abwehr verbessert sich, Gelenkbeschwerden verschwinden und das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigen.

Eine zusätzliche Vitamin-C-Zufuhr kann diesen Effekt noch verstärken.

Was passiert bei einem Schwefelüberschuss?

Ein Überschuss an Schwefel kann durch das Essen großer Mengen an schwefelhaltigen oder mit Schwefel haltbar gemachten Lebensmitteln entstehen. Typische Anzeichen hierfür sind:

  • Kopfschmerzen,

  • Völlegefühl,

  • Durchfall,

  • Übelkeit und

  • Hautprobleme.

Manche Menschen reagieren schon auf kleine Mengen des Konservierungsmittels Schwefeldioxid (E220) mit diesen Symptomen, da das Zuviel an Schwefel die Aktivität einiger Enzyme hemmen kann. Unverträglichkeiten können ebenso auftreten wie allergische Reaktionen bis hin zu Asthmaanfällen.

Zudem können giftige Schwefelverbindungen zu krankhaften Veränderungen wie Schlafstörungen, Sehstörungen und Nierenschädigungen führen sowie die Wirkung krebserregender Substanzen verstärken.

Da Schwefel im menschlichen Körper zur Entgiftung beiträgt, kann die zusätzliche Einnahme des Spurenelements Entgiftungssymptome wie Hautausschläge, Kopfschmerzen oder Durchfall hervorrufen.

Daher ist es ratsam, zunächst mit einer niedrigen Dosis zu beginnen, die Menge langsam zu erhöhen und dabei die Verträglichkeit im Auge zu behalten.

Wann ist eine zusätzliche Schwefelzufuhr zu empfehlen?

Obwohl dem Körper mit der Nahrung ausreichend Schwefel zugeführt wird, kann in einigen Situationen, beispielsweise bei extremem Sport oder bestimmten Erkrankungen, ein erhöhter Bedarf an dem Spurenelement bestehen.

Nimmt der Organismus aus einem nicht abstellbaren Grund zu wenig organische Schwefelverbindungen auf oder verliert zu viel davon, kann eine kurzzeitige zusätzliche Schwefel-Supplementierung das nicht ausgleichen. In diesem Fall ist eine dauerhafte Einnahme erforderlich.

Sportler sollten Schwefel hingegen nur vor und während aktiver Belastungsphasen einnehmen.

In Zukunft könnte organischer Schwefel bei der Krebsbehandlung eine Rolle spielen. Studien weisen darauf hin, dass die Schwefelverbindung Methylsulfonylmethan (MSM) Blut und Gewebe mit Sauerstoff anreichern und damit das Krebswachstum hemmen kann 1.

Vor- und Nachteile schwefelhaltiger Nahrungsergänzungsmittel

Schwefel wird vor allem in Form der organischen Verbindung Methylsulfonylmethan als Nahrungsergänzungsmittel gegen Arthrose und andere Gelenkbeschwerden angeboten. Die Verbraucherzentrale rät diesbezüglich zur Vorsicht, da gesundheitsbezogene Werbeaussagen wie „fördert die Kollagenbildung“ jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren und daher gesetzlich verboten sind.

Zwar bewertete die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA = Food and Drug Administration) MSM-Produkte mit einer Tagesdosis von 4,8 Gramm als „sicher“ (Generally Recognized As Safe = GRAS), jedoch ist bislang nicht bekannt, ob die Langzeiteinnahme gesundheitliche Risiken birgt.

MSM wird als „sanftes alternatives Schmerzmittel“ angepriesen und soll sich darüber hinaus für folgende Anwendungsgebiete eignen:

  • Muskelkrämpfe und -schmerzen,

  • Autoimmunerkrankungen,

  • Karpaltunnelsyndrom,

  • Sportverletzungen,

  • Heuschnupfen,

  • Schnarchen,

  • Krebserkrankungen sowie

  • HIV.

Da Nahrungsergänzungsmittel nicht dafür gedacht sind, Krankheiten vorzubeugen, zu lindern oder zu heilen, dürfen Hersteller und Anbieter grundsätzlich nicht mit entsprechenden Aussagen werben.

Als Medikament ist Methylsulfonylmethan nicht zugelassen. Für gewöhnlich wird es im Online-Handel in Kombination mit anderen Wirkstoffen gegen Gelenkbeschwerden angeboten, z. B. mit Glucosamin oder Chondroitin.

Häufig wird Vitamin C zugesetzt, da hier bestimmte gesundheitsbezogene Aussagen getätigt werden dürfen, beispielsweise „Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (Knochen, Knorpelfunktion, Zahnfleisches, Haut, Zähne) bei“.

Die Studienlage für MSM fällt eher dürftig aus. Ob es Arthroseschmerzen tatsächlich spürbar lindert, ist unklar. Zudem gibt es keine genauen Erkenntnisse darüber, wie viel davon über welchen Zeitraum eingenommen werden müsste, um die gewünschte Wirkung hervorzurufen.

In den Leitlinien zur Behandlung von Knie-Arthrose wird Methylsulfonylmethan nicht erwähnt. Auch bezüglich möglicher Nebenwirkungen bei längerfristiger Einnahme ist nichts bekannt.

Eine vom Department of Clinical Pharmacology and Therapeutics, Indien, im Jahr 2004 veröffentlichten Studie erbrachte positive Ergebnisse für den Einsatz von MSM und Glucosamin bei Arthrose 2, wurde allerdings bis heute nicht medizinisch bestätigt.

In einer im Jahr 2006 durchgeführten Pilotstudie über die Wirksamkeit von Methylsulfonylmethan bei Knieschmerzen wurde ebenfalls eine Verbesserung der Schmerzsymptomatik festgestellt 3, jedoch gibt es hierfür bislang keine Bestätigung bezüglich der Langzeitwirkung.

Auch die im Jahr 2007 in einer Studie der Universität in Kalifornien beobachtete Reduzierung von Entzündungen infolge arthritischer Beschwerden konnte bisher nicht eindeutig belegt werden.

Grundsätzlich ist es wichtig, beim Kauf von MSM-Produkten auf einen hohen Reinheitsgrad zu achten. Nur so lässt sich verhindern, dass dem Körper unnötige Füll- und Zusatzstoffe zugeführt werden.

Wann und wie sollten Schwefelpräparate eingenommen werden?

Die Verzehrempfehlungen der verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel variieren je nach Dosierung der Inhaltsstoffe und Darreichungsform. In den meisten Fällen wird in der ersten Woche eine Kapsel täglich eingenommen, in der zweiten Woche zwei Kapseln pro Tag und danach drei Kapseln täglich.

Die Dosierung pulverförmiger Supplemente beläuft sich in aller Regel auf einen halben bis ganzen Esslöffel pro Tag. Idealerweise erfolgt die Einnahme zu einer Mahlzeit zusammen mit einem Fruchtsaft. Sehr gut eignen sich Traubensaft, Orangensaft oder Aloe-vera-Saft.

Treten nach der Einnahme Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschläge, Müdigkeit oder andere Nebenwirkungen auf, sollte die Dosis verringert werden. Die Hersteller beschreiben diese Anzeichen häufig als Entgiftungssymptome.

Diesbezüglich gibt es jedoch keinerlei Nachweise. Schwere Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten soll es aber auch bei erhöhter Aufnahme nicht geben. Gleiches gilt für Gewöhnungserscheinungen.

Methylsulfonylmethan eignet sich nicht als Ersatz für wichtige Medikamente. Bestehen Unsicherheiten bezüglich der Einnahme, ist der Arzt der richtige Ansprechpartner.

Von einer Verabreichung an Kinder und Schwangere wird generell abgeraten, da hierfür keine genaueren Untersuchungen bezüglich möglicher Nebenwirkungen vorliegen.

Quellen

  1. Lim EJ, Hong DY, Park JH, Joung YH, Darvin P, Kim SY, Na YM, Hwang TS, Ye SK, Moon ES, Cho BW, Park KD, Lee HK, Park T, Yang YM. Methylsulfonylmethane suppresses breast cancer growth by down-regulating STAT3 and STAT5b pathways. PLoS One. 2012. 7(4): e33361.
  2. Usha PR, Naidu MUR. Randomised, Double-Blind, Parallel, Placebo-Controlled Study of Oral Glucosamine, Methylsulfonylmethane and their Combination in Osteoarthritis. Clinical Drug Investigation. 2004. 24(6): 353-63.
  3. Kim LS, Axelrod LJ, Howard P, Buratovich N, Waters RF. Efficacy of methylsulfonylmethane (MSM) in osteoarthritis pain of the knee: a pilot clinical trial. Osteoarthritis and Cartilage. 2006. 14(3): 286-294.