Vitamine – wichtiger Bestandteil der Ernährung

Eine kleine Einführung zum Thema Vitamine

Überall kann man es lesen und hören: Vitamine sind wichtig für eine ausgewogene Ernährung und die Gesundheit von Körper und Geist.

Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Wort?

Vitamine – nicht vom Körper herstellbar

Vitamine sind essenzielle Stoffe. Das bedeutet, dass der Körper sie bis auf wenige Ausnahmen nicht selbst synthetisieren kann, obwohl sie für die Aufrechterhaltung der Gesundheit notwendig sind.

Deshalb müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden. Ausnahmen sind das Vitamin D, das mit Hilfe von Sonnenlicht in der Haut hergestellt wird, und einige Stoffe, die als Provitamin (Vorstufe des Vitamins) aufgenommen und dann im Körper umgewandelt werden können.

Der Begriff „Vitamin“ wurde bereits 1912 geprägt, als angenommen wurde, dass alle lebensnotwendigen Stoffe stickstoffhaltig sind. Daher ist der Begriff aus den lateinischen Begriffen für „Leben“ (vita) und „stickstoffhaltig“ (amin) zusammengesetzt.

Später stellte sich heraus, dass diese Annahme falsch ist, denn Vitamin A und Vitamin C enthalten zum Beispiel keinen Stickstoff.

13 Vitamine

Insgesamt gibt es 13 Vitamine, die alle für die physische Gesundheit des Körpers zuständig sind. Zum Beispiel verbessern sie die Struktur von Haut und Nägeln, stärken das Immunsystem oder sind nötig für die Blutgerinnung.

Andere können Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit haben oder die Nerven stärken. Auch Mangelerscheinungen können dementsprechend zahlreich und je nach Vitamin unterschiedlich sein.

Auch das Vorkommen von Vitaminen erstreckt sich über eine breite Palette an Lebensmitteln. Einige kommen in Obst oder Gemüse vor, andere in Fisch, Fleisch oder Nüssen. Es kommt allerdings nicht nur auf die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel an, sondern auch auf den Umgang mit ihnen.

Vitamine sind empfindlich – oft sind die meisten Vitamine schon zersetzt

Denn Vitamine sind sehr empfindlich und können durch äußere Einflüsse wie Licht, Wärme und Sauerstoff schnell verloren gehen. Aus diesen Gründen sollten Obst und Gemüse möglichst erntefrisch und saisongerecht aus der Region gekauft werden.

Durch lange Lieferwege aus anderen Ländern und Kontinenten gehen die wertvollen Inhaltsstoffe sehr schnell und in großem Umfang verloren. Der Vitamin C-Gehalt bei Spinat kann bei einer Lagerung bei 20 °C bereits nach zwei Tagen um 80 % abnehmen.

Auch die richtige Zubereitung kann bei der Vitaminzufuhr entscheidend sein. Denn Dämpfen oder Dünsten erhält wesentlich mehr Vitamine als langes Kochen bei hohen Temperaturen. Viele Obst- und Gemüsesorten können auch roh verzehrt werden, was hin und wieder auch ausgenutzt werden sollte.

Vitamine in orthomolekularer Medizin

All das ist Grund für die orthomolekulare Medizin, eine Nahrungsergänzung durch hochdosierte Vitamine zu fordern. Denn die Vitamine, die eigentlich in unserer Nahrung vorhanden sein sollten, fehlen schlichtweg heutzutage – bedingt durch Lagerung, Transport und nicht vitaminschonende Zubereitung.